angela alex

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„Was ist über das Nichts zu sagen? Nichts, außer daß es dieses außerhalb von allem ist, das sich außerhalb von nichts befindet, da es schon da ist.“    On Kawara

WAS IST KUNST? Wer mir diese Frage beantworten kann, muss ein Genie sein. Aber was ist ein Genie? Lässt sich KUNST in eine Definition packen?

Meine KUNST ist eine Suche… Nach was? Nach einem Stil? Einer Form, einer Gattung? Ich weiß es nicht. Ich suche nach KUNST und Antworten auf unausgesprochene Fragen. Nach dem NICHTS oder dem GANZEN. Alles begann mit 2,7. Einfach nur Zahlen. Malerei. Nichts weiter? Eine einfache Darstellung. Langweilig?
Es sind Wiederholungsmuster, die mich festhalten, Zeichen, Zeit und Raum. Verbindungen, Muster und das DASEIN. Kunst ist zeitlos in der ständig ablaufenden Zeit. Kunst ist immer aktuell, wie Zeit und Raum, ohne die es keine KUNST geben würde. Mich reizt die Mischung zwischen Sprache, Malerei und Denkerei. Aber was ist, wenn es mehr ist als das? Mehr als Gedanken, mehr als Malerei, mehr als Zeit…
Meine KUNST ist ein Horizont ohne erkennbares Drama. Es liegt am Betrachter, etwas daraus zu machen. Oder auch nicht.
Meine KUNST soll selbst sprechen. Meine Sprache steckt bereits in jedem Werk, das aus einer einfachen Idee entspringt und sich entwickelt. Oder eben auch nicht. Meine Hände haben bereits unzählige Male die Materialien berührt. Meine KUNST ist sichtbar, lesbar, aussprechbar und für jeden anders denkbar. Ich erwarte keine Meinung und möchte keine Erklärung geben, da KUNST nicht in eine einzelne Definition passt und für mich eine Suche bleibt.

KUNST zu machen ist ein guter Ansatz zu suchen, zu finden, anzufangen zu verwerfen und immer wieder neu zu beginnen.

 

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2,7 Sekunden Gegenwart

Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft sind bloße Abstraktionen für Zeit. Durch die Rationalität der Zahlen wird Raum geschaffen und gleichzeitig ein messbarer Faktor gesetzt. Gegenwart ist ein Wahnsinn im Sekundentakt, wobei niemand genau sagen kann, wie lange die Gegenwart wirklich andauert. Mir geht es rein um die Beschäftigung mit dem Augenblick. Es geht allein um die Zeit der Gegenwart und die mehr oder weniger sichtbare und fühlbare Vergangenheit und Zukunft. Die Frage danach, ob Zeit stillstehen kann und wie sie sich auf der anderen Seite bewegen kann zeigt, dass Zeit immer Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft zugleich ist. Kein Faktor existiert ohne einen anderen.

2,7 ist das Maß, das Gehirnforscher als Augenblick für die Gegenwart festlegen.

Fühlbar wird Zeit durch Punkte, die vergangene Abschnitte darstellen. Sichtbar wird Zeit durch Zahlen und Buchstaben. Lebbar wird Zeit nur dann, wenn man sich bewusst macht, dass ein Augenblick nur 2,7 Sekunden dauert, bis er Vergangenheit oder Zukunft wird.

2,7 Sekunden sind ein Augenblick im Jetzt. Doch was bewegt sich in diesem Falle – und wohin, und in Beziehung zu was?

Sind vielleicht wir es, die sich in der Zeit bewegen? Sind Straßenschilder Bezugspunkte für Zeit? Sind es Zahlen, Normen oder Werte? Mit anderen Worten, wie viel Zeit leben wir wirklich in der Gegenwart? Der Spannungsbogen von 2,7 Sekunden Augenblicken, der zugleich Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft streift, bietet der Kunst das Projektionsfeld künstlerische und künstliche Gegenwart zu schaffen und bietet uns die Möglichkeit Reise durch die Zeit anzutreten.

2,7 Sekunden Gegenwart schaffen Aktualität.

 

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Vita

Angela Alex1983 geboren in Darmstadt
Studium der Kunst, Pädagogik und Philosophie in Frankfurt am Main
Lehrerin für Kunst und Politik am Lichtenberg-Gymnasium in Darmstadt
Seit 2009 Mitglied in der Kunstfabrik
Projekte und Ausstellungen: folgen